Fakten über Estland:
 
 
Estlandkarte:
 
Wenn Sie auf dieser Estlandkarte oben Reiseführer wählen und links eine der Reiserouten anklicken, sehen Sie diejenige auf der Karte.
 
Tagesausflüge:
 
Nationalpark Lahemaa mit Moorwanderung
 
Eine Stunde Fahrt aus Tallinn nach Osten Richtung St. Petersburg und Sie sind im Nationalpark Lahemaa (649 km2). Dort können Sie unter folgenden Möglichkeiten wählen:
 
  • Wandern durch den unberührten Wald und am Strand auf den Findlingen ausruhen;
  • Auf einem Bohlenweg von ca.3 km das Hochmoor durchqueren; 
  • Die Herrenhäuser in Palmse, Sagadi, Kolga und Vihula besuchen und etwas über das Leben der Deutschbalten, ihre Kultur und Traditionen hören;
  • Den alten Friedhof der Familie von der Pahlen besuchen;
  • Durch einige Fischerdörfer, wie Altja, Võsu, fahren und etwas über das Leben dort erfahren;
  • Den höchsten Wasserfall Estlands in Jägala besichtigen (30 km von Tallinn); 
  • In einem alten Wirtshaus auf bäuerliche Art zu Mittag essen;
  • Auf dem Rückweg eine kurze Pause in Kiiu machen und in der Wohnfestung aus dem 16. Jh. den köstlichen „Kiiu“-Likör probieren.
 
Mehr Informationen unter: www.lahemaa.ee
 
 
Die Insel Naissaar (Nargen)
 
Seit dem Nordischen Krieg (1700 – 1721) hat die Insel strategische Bedeutung. 12 km von Tallinn entfernt ist sie leicht mit einem Boot zu erreichen. Dort können Sie unter mehreren Möglichkeiten wählen:
 
  • Eine Insel-Safari im finnischen offenen Militär-LKW oder im österreichischen halbgeschlossenen Militärwagen STEYR und dabei
  • die Ruinen der ehemaligen Seefestung aus der Zarenzeit, die Lagerhäuser für Seeminen und den Betrieb für ihre Fertigung aus der Sowjetzeit besuchen;
  • die kleine Marienkirche aus Holz besichtigen und
  • den Leuchtturm an der Nordküste der Insel;
  • Auch gibt es auf der Insel einen Konzertsaal in einer Scheune, wo im Sommer Musik gemacht wird. Sie könnten da Musiker aus Estland und aus aller Welt erleben; Webseite
  • Drei Wanderpfade und das Zentrum für Naturkunde stehen Ihnen zur Verfügung;
  • Wen es interessiert: hier wurde der Optiker und Astronom Bernhard Schmidt geboren. Das von ihm entwickelte Teleskop, das sog. Schmidt-Teleskop, war für die Astronomie ein enormer Durchbruch;
  • Vor dem I Weltkrieg gab es auf der Insel eine Schmalspurbahn als Verbindung zwischen der Seefestung und den Minenlagerhäusern. Sie befuhr damals 37 km und wenn Sie Glück haben, macht der Lokführer auch mit Ihnen eine Fahrt.
 
Mehr Informationen unter www.naissaare.ee
 
 
Paldiski
 
Der Landkreis Lääne-Harjumaa (West-Harrien). Besuch des Bauerngehöftes “Esko”, des Herrenhauses in Saue und des ehemaligen sowjetischen Sperrgebietes Paldiski. Zur Wahl stehen:
 
  • Der Bauernhof Esko, 30 Minuten Fahrt von Tallinn entfernt. Hier werden Milch und Käse hergestellt. Der Landwirt Vello erzählt, wie er als Kleinbauer schlimme Zeiten überlebt hat;
  • Das Herrenhaus in Saue besuchen. Früher gehörte das Anwesen der Familie von Fersen, heute Privatbesitz;
  • Die Ruinen des Zisterzienserklosters in Padise; http://www.padiseklooster.ee/ajalugueng.html
  • Daneben im ehemaligen Herrenhaus der Familie von Ramm ist Gelegenheit zu Kaffeepausen oder Mittagessen; http://www.padisemois.ee/
  • Paldiski, die Stadt der eisfreien Häfen mit der Seefestung von Peter dem Großen, sowie dem sowjetischen Militärstützpunkt mit einem Ausbildungszentrum für Atom-Uboote;
  • Und zum Augleich die unberührte Natur auf der Pakri-Halbinsel, Steilküste, Leuchtturm und Windräder;
  • Der alte Bahnhof als frühere Endstation der Eisenbahnlinie St.Petersburg – Tallinn – Paldiski;
  • Das Denkmal für die Holocaust-Opfer im ehemaligen KZ-Lager in Klooga;
  • Der Wasserfall und das Schloss im neugotischen Stil aus dem Jahr 1830 in Keila-Joa.
  • Wenn Sie wollen, können Sie auch nur Paldiski besuchen und mit dem Zug hinfahren.
 
Das Peipusufer

Das Peipusseeufer mit Dörfern der russisch-orthodoxen Altgläubigen. Die Klosterkirche in Raja, der Ikonenmaler Frolov.
 
Wenn der Ausflug in Tallinn beginnt und endet, wird es ein langer Tag. Die Fahrt in die Peipussee-Hauptstadt Mustvee und zurück dauert je 2,5 Stunden. Aber der Tag bietet sehr interessante Erlebnisse:
 
  • Mustvee – die Stadt mit fünf Kirchen und eintausend Einwohnern unmittelbar am Ufer des viertgrößten Sees in Europa. Wir könnten schwimmen und am Strand ein Picknick machen;
  • Das Dorf und der Friedhof im Dorf Raja. Die Kirche der Altgläubigen, das Atelier des berühmten Ikonenmalers Frolov und sein Grab auf dem Friedhof;
  • Die Tradition der Ikonenmalerei, der Kirchenlieder und der Liturgie der Altgläubigen, die seinerzeit die Kirchenreform im 17. Jh. in Russland nicht annahmen und hierher flüchteten;
  • Kilometerlange russische Straßendörfer mit unendlich langen Zwiebelbeeten und Gewächshäusern für Gurken. Pause im Dorf Kallaste am hohen steilen Sandsteinufer;
  • Zwei Museen, in Kolkja und Varnja, wo Sie die Bräuche und Traditionen der Altgläubigen im Alltag und in Feiertagen kennen lernen;
  • Das Restaurant in Kolkja mit traditionellem Essen besuchen;
  • Das Schloss des Barons von Nolcken in Alatskivi besuchen. Gebaut im 19. Jh. nach dem Vorbild des Schlosses Balmoral in Schottland: eines der schönsten neugotischen Schlösser im Baltikum;
  • Die Kirchenlieder der Altgläubigen oder ein Kurzfilm über sie unterwegs im Bus.
 
Die Insel Muhu (Mohn)
 
Die Insel Muhu wird manchmal spöttisch die Fußmatte von Saaremaa genannt. Doch hat die Insel viel Sehenswertes zu bieten, genau passend für einen Tagesausflug. Anderthalb Stunden brauchen Sie mit dem Auto bis zum Fährhafen in Virtsu und noch 20 Minuten dauert die Überfahrt. Der Tag hat uns Folgendes zu bieten:
 
  • Das Gelände des Gutes in Pädaste besuchen und den Muhu-Baustil kennen lernen. Auch mit einer Kaffeepause – es ist das einzige 5-Sterne Hotel außerhalb Tallinns;
  • Die nördliche Uferstraße entlangfahren zur Steilküste Üügu mit eigenartiger Natur, herrlichem Blick aufs Wasser;
  • Besuch im Keramikstudio von Maret Tahvel auf dem Gehöft Jüri-Jaani;
  • Das Gehöft Tihuse, wo Martin Kivisoo estnische Pferde züchtet (klein, freundlich und genügsam);
  • Die Inselhauptstadt Liiva mit einer Kirche aus dem 13. Jh., Handwerksgeschäfte und interessante Antiquitäten;
  • Mehrere Möglichkeiten frischen Fisch zu essen – im Fischcafé und im Muhu-Restaurant in der alten Molkerei in Liiva, später noch im Dorf Koguva;
  • Eine Straußenfarm in Nautse besuchen, auch Kängurus werden gehalten;
  • Besuch des Muhu-Museums im Dorf Koguva, dem besterhaltenen Dorf auf der Insel (100 Gebäude, 20 Dorfbewohner leben da das ganze Jahr über) aus den Jahren 1880 – 1930;
  • Das Dorf Rinsi und die russisch-orthodoxe Kirche mit Friedhof. Der Großteil der Inselbewohner sind im 19. Jh. von der lutherischen Kirche in die orthodoxe gewechselt, warum erzähle ich Ihnen;
  • Die immer noch funktionierende Mühle Eemu kurz vor dem Damm;
  • Vielleicht wollen Sie auch über den Damm auf die Insel Saaremaa fahren und die in der Nähe liegende Kirche in Pöide besichtigen mit dem Friedhof, von dem seinerzeit die Deutschbalten ihre Gräber mitnahmen.
  • Zurück auf die Insel Muhu und zur Anlegestelle, in 2,5 Stunden sind Sie wieder in Tallinn.

Mehr Informationen: www.muhu.info



 

         Ecce Revalia  GmbH
         Narva mnt 70
         10127 Tallinn
         Estland